Auf der Weide

Auf verschiedenen abgezäunten Feldern stehen oder grasen friedlich die Pferde von Arij el Fouad. Doch wo ist Serenata?

Ach ja, zuhinterst auf einem grossen Feld, noch für sie allein abgezäunt, damit sie ihre Kamerädli entspannt kennenlernen kann, habe ich sie entdeckt. Mit ihrer Decke gegen die Kälte, die sie jetzt noch braucht, solange das Fell nicht dicht genug ist. Auf der angrenzenden Weide steht die bildhübsche Farfallina und die Beiden beschnuppern sich ausgiebig. Das sieht ja gut aus, keine Spur von Nervosität oder Konkurrenz. Offenbar mögen sich die Beiden! Serenata reagiert auf meinen Ruf, aber kommt (noch) nicht zu mir. Sie bleibt bei Farfallina und versucht mit Mühe, aus dem Zuber zu trinken, auf welchem eine dicke Eisschicht schwimmt. Sie drückt die Eisplatte nach unten, um ans Wasser zu kommen. Dankbar nimmt sie meine Hilfe an, als ich das Eis nach unten drücke.

Nach Streicheln und Striegeln animiere ich Serenata, mir zu folgen, wie wir es in Spanien gemacht haben. Ist unsere Verbindung schon stabil genug, um sie von Farfallina zu lösen? Wie schön, dass sie kommt und mir folgt! Doch – zu früh gefreut. Das saftige Gras am Boden zieht magnetisch an. Mit viel Appetit widmet sie sich dem Grün. Gut so, Du musst fleissig futtern!

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