Immer schöner

Vor wenigen Tagen haben wir mit Serenata wieder einmal einen Waldspaziergang gemacht ohne aufzusitzen. Wir haben einen Weg gewählt, den sie zwar schon kennengelernt hat, aber von der anderen Seite her – insofern für sie also neu. Beim metallenen Abfallkübel vor dem Hundesporthaus hat sie etwas gezögert und hat sich gaaanz vorsichtig genähert und geschnuppert. Mein Mann hat mit der Hand leicht darauf geschlagen, und es hat metallig geklungen, das war einerseits zum Fürchten, anderseits hat es aber ihre Neugierde geweckt. Ganz mutig hat sie dann ganz am Behälter dran geschnüffelt und schliesslich das Ganze für ungefährlich befunden.

Bei einem Weg entlang einer Wiese wurden neuerdings grosse Brocken Steine deponiert, wohl um das Parkieren entlang dieses Wegabschnitts zu verhindern. Ich dachte, Serenata wolle auch hier genau hinsehen, worum es sich handele. Sie macht das dann jeweilen so, dass sie den Körper schräg dazu stellt, wohl um sich den Fluchtweg frei zu halten und den Kopf schräg hinneigt. Aber interessant waren nicht die Steine, interessant war für sie die Weide dahinter 🙂 Schlaumeier.

Wir merken schon, wie Serenata langsam immer cooler wird im Gelände. Sie schaut umher, auch ein blitzschnell über den Weg rennendes Eichhörnchen vermag sie nicht mehr zu überrumpeln. Serenata schaut, ganz locker von einer Seite auf die andere, nimmt die Umgebung wahr, aber fühlt sich offensichtlich in unserer Begleitung nun schon ganz schön sicher. Das ist toll!

Wir haben ihr deshalb nicht mehr das Knotenhalfter angezogen, sondern sind mit dem Stallhalfter gegangen. Seit ich gehört habe, dass das Knotenhalfter auf die Nerven einwirkt, bin ich vorsichtig damit!

Serenata hat jetzt ein bisschen Bauch angesetzt und die Muskulatur ist auch schon gut sichtbar an Hinterhand und Rücken. Sicher lässt sich da noch einiges verbessern, woran die Stallbesitzerin fleissig arbeitet. Aber schön ist sie nun doch immer mehr! Ein Bild von einem Pferd 🙂 🙂