Neues bei Farah

Wovon ich noch gar nicht berichtet habe – und für mich ein wichtiges Ereignis der letzten Wochen, ist, dass wir eine Reitbeteiligung gefunden haben, die sowohl für Farah als auch für mich passt. Das tönt einfach, ist es aber bei Weitem nicht, denn viele Faktoren müssen stimmen, damit aus drei Beteiligten ein gutes Team wird, das sich ergänzt und unterstützt und dazu erst noch richtig Freude macht 🙂 Ich bin froh und dankbar, dass ich mit Martine eine liebens- und vertrauenswürdige, sorgfältige und neugierige Partnerin gefunden habe. Und Farah mag sie auch!

Vergangene Woche gönnten wir Farah wieder einmal die Behandlung der Osteopathin. Es war nötig geworden, da sie an einigen Orten etwas steif zu sein schien und vor allem, weil sie – im Rahmen ihrer nun schon einige Zeit dauernden Auseinandersetzungen mit den Pferden in ihrer Herde – mit dem Hals ziemlich heftig an den Stangen der Heuraufe anschlug. Farah scheint sich zwar in der Herde wohlzufühlen, aber nur so lange ihr keiner zu nahe kommt, sonst muss sie gifteln und sich abgrenzen.

Die letzten Tage hat sie mit der Pensionärsherde und der Stutenherde auf der grossen Herbstweide verbracht. Es war eine Augenweide, den Pferden beim Rasen über die grosse Weide zuzuschauen und auch interessant zu beobachten, wie sich die Herde gruppiert, wer da wessen Nähe sucht oder eben nicht. Farah entfernt sich manchmal von der Herde, sucht insoweit Distanz, als sie noch unter Kontrolle hat, was die anderen machen, die sich näher aneinander halten. Im Zentrum des Geschehens scheint es ihr weniger wohl zu sein.

Auch die Sattlerin war letzte Woche da und hat mir den Sattel nun wieder so schön aufgepolstert, dass ich wahrlich wunderbar bequem sitzen kann. Ich bin froh, dass ich sie und die Sattelmanufaktur, die sie vertritt, gefunden habe!