Nun muss auch Farah durch die erfahrenen Hände der Osteopathin. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn ich sehe, wie die Pferde jeweils auf die Weide losstürmen, kaum gehen die Zäune auf, galoppieren und Bocksprünge vollführen und manchmal miteinander kollidieren. So kommt es, dass auch Farah sich im Iliosakralgelenk blockiert hat und mit dem einen Hinterbein nun auftritt wie ein Storch.
Ob sie schon einmal auf diese Weise behandelt worden ist? Als ihr die Chiro an den Kopf will, wirft sie ihn wild auf, sie mag es überhaupt nicht, wenn ihr jemand um die Ohren herum Hand anlegt. Die Beugeübung mit dem Goody hingegen findet sie nicht ganz schlimm. Sie verfolgt dann aufmerksam, wie die Hände langsam den Rücken entlang wandern, auf Höhe Iliosakralgelenk hebt sie schon mal drohend ein Bein. Wir sind deshalb zu dritt dran. Eine behandelt, eine hält fest und eine hält den Fressnapf vor die Nase. Die beste Ablenkung, die Farah sich wünschen kann 🙂
Wir werden nun Vor- und Rückhandwendungen üben, wenn möglich jeden Tag, so dass Farah wieder ihre Beine unabhängig voneinander in Schwung bringt. Sie wird schon bald wieder ganz pferdelike schreiten können.
