Natürlich wollen wir nicht immer nur geführt mit Halfter auf dem Platz herumspazieren, der armen Serenata würde das ja furchtbar langweilig werden! Wir haben also mit dem Sattel auch ein Zaumzeug erworben, das die selben Kriterien erfüllt, wie der Sattel – s. Sattel 😉
Das Leder ist schön gearbeitet, in der Form passt sich der Zaum gut an den Pferdekopf an, drückt nirgends. Schliesslich, und das schreibe ich auch nicht zum ersten Mal, soll Serenata ja nicht weiter unter unpassendem Material leiden.
Ungelöst ist nach wie vor die Frage: Trense oder gebissfrei – und wenn gebissfrei, dann wie. Die Versicherung haben wir befragt, sie stellt keine Bedingungen und zahlt bei Unfall auf Ausritt so oder so. So fällt die Entscheidung uns zu. Je mehr Menschen ich dazu schon befragt habe, desto mehr Meinungen. „Sie stürzen vom Pferd, weil Sie es nicht bremsen können, aber dafür hat das Pferd intakte Zähne“ – das die Aussage eines Spezialisten. „Wenn sich das Pferd nicht bremsen lässt, nützt dir auch die Trense nichts“, bzw nur wegen der Trense lässt sich das Pferd eh nicht besser bremsen, finden andere. Am Zaum befindet sich im Moment ein Hackamore. Gehört nicht in Anfängerhände, habe ich vernommen. Aber gehört eine Trense in Anfängerhände? Guter Rat ist in diesem Fall, glaub ich, etwas teuer.
Sollten wir Tierwohl gegen Menschenwohl ausspielen? Eine solche Entscheidung mag ich nicht treffen. Was wohl IHR da draussen, ihr Pferdefreunde und -spezialistinnen so meint?

