Einen geeigneten Stall für unsere Serenata werden wir also finden müssen und dazu haben wir einige Überlegungen angestellt:
- Boxenhaltung oder Gruppenhaltung
- Lage / Ausreitgebiet
- Betreuer/innen
- Infrastruktur
- Kosten
Zum Glück habe ich schon ein bisschen Erfahrungen gesammelt durch meine Reitschulerfahrung. Ich wünsche mir, dass Serenata so leben kann, wie sie es von Spanien her gewohnt ist, in einer Gruppe mit anderen Pferden und mit der Möglichkeit, selbstständig in einen Aussenbereich zu gehen. Einsam in der Box – das möchte ich ja selber nicht! Und das Pferd ist ein Herdentier. Wir werden ja sehen, ob sie das auch so sieht.
Ich habe meinen Wunschstall schon im Auge, als wir von Spanien heimkehren und mache meinen Mann – kaum aus den Ferien zurück – damit bekannt. Wir dürfen in Ruhe alles anschauen und lernen die Menschen kennen, die Serenata betreuen werden. Vertrauen ist ja essentiell, und wir sind überzeugt, dass das gut kommt.
Aber wie kommt sie überhaupt in die Schweiz? Wir merken, so einfach ist das nicht! Winter – Schnee – das kennt sie nicht – doch lieber erst im Frühling? Aber Achtung: es gibt Kontingente für die Einfuhr von Pferden. Wenn diese aufgebraucht sind, dann wird es richtig teuer. Also doch lieber auf der sicheren Seite und sehr früh herholen. Wir hören, Pferde seien robust genug für den Temperaturunterschied, und sonst sollen wir halt eine Decke bereithalten.
Da sind wir bei der Ausrüstung. Was brauchen wir eigentlich alles, um Serenata zu pflegen, zu bewegen und natürlich zu reiten?