nachdem Serenata die Probleme mit den empfindlichen Hufen dank Behandlung durch die Tierärztin und tagelanges Kühlen sowie dank Hufschuhen überstanden hat, können wir wieder nach vorne schauen!
in den letzten Reitstunden habe ich gelernt, das Pferd richtig am Zügel zu halten, wenn es die Tiefe sucht. Bisher habe ich mich nur gefreut, gedacht, dass sie entspannt sei und ich ihr die Zügel lang geben könne. Daniela hat mir aber erklärt, dass dem nicht so ist. Unser Ziel besteht darin dass sie die Kraft nicht mehr mit den Vorderbeinen, sondern mit den Hinterbeinen erzeugt. Wenn sie die Tiefe sucht, heisst das, dass ich gut sitze und sie die Kraft von hinten nimmt. Damit braucht sie aber meinen Halt mit den Zügeln, damit sie nicht fällt. Die Vorderbeine sind, wenn sie den Rücken rund, entspannt, macht, nicht mehr der Motor, der Halt fehlt.

Immer wieder hat Serenata den Rücken rund gemacht und die Tiefe gesucht. Ein seltsames Gefühl, jetzt mit ihr zusammen unser neues Gleichgewicht zu finden! Aber ich glaube, dass ich zumindest gespürt habe, wie es richtig wäre.
heute hat Ailen ein Foto von Serenata gemacht. Genau so möchte ich sie reiten können! 😉






