Viel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Eintrag hier in diesem Tagebuch. Ich hielt mich eine Zeit lang zurück im Hinblick auf die mögliche Leserschaft dieses Blogs.
Es geht uns gut. Dies mal vorab. Noch immer bin ich überglücklich über den Umzug in den neuen Stall und die Lösung, dass Farah und Serenata zusammen ein Abteil bewohnen dürfen. Das Schlagen und Treten von Farah gegen eine andere Stute hat damit aufgehört. Sehr nerven- und budgetschonend! Die Hufpflege hat sich eingespielt. Das Ausreiten direkt ab Hof ist einfach traumhaft. Georg und ich geniessen den freien Auslauf mit Sämi, und unsere zwei Pferde sind richtig gut aneinander gewöhnt.
Martine, die mehrjährige Reitbeteiligung hat sich entschlossen, uns zu verlassen. Das gibt mir zu denken und macht mich traurig. Ich konnte mich auf sie verlassen, sie war liebenswürdig mit Farah und doch konsequent, wenn ich verreist bin, war sie da. Und nun hat sie sich entschieden, sich nur noch beim früheren Stall zu engagieren. Da sind ihr erst eins, dann noch ein zweites Pferd „angewachsen“. Es scheint mir die Sache mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand (dem ganzen Arm) zu sein. Wir wurden aus diesem Stall rausgeworfen mit der Begründung, wir würden Reitbeteiligungen abwerben. Ich achte diesen Ethikcodex auch – wenn er für alle gilt und für alle gleich interpretiert wird. Unfein ist, wenn andere ihn vehement vertreten und dann für sich selbst eine Ausnahme machen.
Der Spagat von Martine zwischen den zwei Ställen hat mir – ganz ehrlich – nie gepasst. Und doch habe ich ihn toleriert, fand es unwürdig, Druck aufzusetzen. Wir fangen das neue Jahr also mit – hoffentlich – jemand Neuem an und sind gespannt, wen es uns schenkt. Tolle Hilfen haben wir schon gewonnen, ein neues Netz aufgebaut. Uns auf der Basis des Gelernten weiter entwickelt. Und uns nun vollständig unabhängig gemacht von der früheren Situation. Das sehe ich sehr positiv.









