es sind jetzt 10 Wochen seit meiner Knieops. Alles ist gut verlaufen. Nach 2 Monaten habe ich der Physiotherapeutin meinen Wunsch mitgeteilt: ich möchte schauen, ob das Reiten geht! Sie ist sehr vorsichtig, gleichzeitig aber sportlich und interessiert, die Pferde kemnenzulernen. Das sei Neuland für sie. Und es interessieren sie die Möglichkeiten welche sich für ihre Therapie eröffnen. Kurz und gut: ich hole sie an der Bahnstation ab und sie begleitet meinen ersten Reitversuch. Serenata ist zufrieden. Sie macht mit und nimmt offensichtlich gleichzeitig Rücksicht auf mich. Ich bin im 7. Himmel, endlich wieder reiten.
Die Physio gibt mir Anleitungen, welche vor allem das Aufsteigen zum Ziel haben. Sie ist von Serenata. Und unsetem Stall begeistert und will einmal selber aufsteigen kommen. Ich werde ihr den Wunsch gern erfüllen!
Natürlich gehe ich das Reiten langsam an. Ausritte am frühen Morgen zusammen mit „Schwesterchen“ Farah uns Susanne werden eingeplant. Wir packen die Pferde in Decke und Maske ein um die Bremsen und Fliegen abzuhalten. Gaelle kommt weiterhin 2x die Woche. Ab und zu trainiere ich Serenata am Boden. Sie hat es nötig. Lange Zeit wurde sie „nur“ausgeritten. Beim etsten Training auf unserem Platz ist offensichtlich, dass ihr bei den kleinen Volten im Trab die Kraft fehlt. Doch das kriegen wir bald hin. Nur schade, dass ich mein Knie etwas überstrapaziert hatte (Ausritt mit viel Leichtreiten und dann Gartenarbeit-dringend nötig im verwildernden Garten- und noch eine lange Unterhaltung im Stehen) und jetzt schone und nur wenig mache. Mit Dorothea steht eine Planung an: sie will reiten lernen. Ich werde den Anfang begleiten, bis die eine Pensionärin im Stall ihr Reitstunden geben kann. Das Ziel sind regelmässige Besuche bei Serenata.
Khan habe ich regelmässig besucht. Er entwickelt sich prächtig. Wird gtösser und grösser. Sicher hat er seine Mama schon eingeholt. Das Fell glänzt und sein Braunton wird zunehmend heller. Wenn er so bliebe, hätte ich auch nichts einzuwenden! Ich kann ihn auch wieder führen, wir spazieren auf der Strasse, lernen neue Wege kennen. Ich zeige ihm auch einen andern Anbindeplatz. Früher war es nicht möglich, ihn dort zu pflegen. Heute ist es möglich. Ich freue mich immer auf den grossen Lausbub, schön zu sehen, wie gut er sich in die Herde einfügt. Auch jetzt, wo neue Pferde integriert und andere weggezogen sind. Er hat seine stabile boygroup. Hole ich ihn, so möchten sie alle am liebsten mitkommen 🙂 und beim Zurückkommen wird Khan freudig begrüsst!
begleotet