das saftige Gras in Feld und Wald hat meiner Serenata zu ungewohnter Lebendigkeit, leider auch zu ungewohntem Aufbegehren gegen meine Wünsche, geführt. Kurz, beim Führen über eine saftige Weide hat Serenata ein Dutzendmal den Kopf mit viel Energie graswärts geworfen. Meone bescheidene Kraft reicht in so einem Fall nicht mehr. Mal um Mal zerrte sie mich nach unten, wollte ins Gras. Erst nach dem Reiten im Wald, was uns Beiden viel Freude machte, merkte ich, dass der rechte Arm nicht mehr richtig funktionierte. Das Schlafen in der Nacht wurde zur Qual. In keiner Position fand ich Ruhe vor den Schmerzen. Die Hausärztin empfahl mir, etwas zuzuwarten, aber bei anhaltenden Schmerzen, einen Spezialisten mit MRI zu konsultieren. Es wurde leicht besser und so wagte ich den Ausritt mit Susanne. Leider wächst das Gras zur Zeit überall saftig und verlockend; und so wiederholte sich das Fress-Spiel etwa 20mal beim Reiten. Absatteln war mir unmöglich. Die Schulter schmerzte noch viel mehr. Also MRI und Spezialist. Fazit: meine Lieblingsstute hat zwar zerrissen, was da war. Der Schaden sei aber schon deutlich früher entstanden. Jetzt sei alles kaputt, was kaputt sein kann. Also wurde die Schulter operiert und meine Pferdeaktivitäten sind bis im Herbst auf Träume beschränkt. Es wird Geduld kosten und viel Willen, nicht zu früh das geliebte Hobby auszuüben.
wer ist stärker
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