Hier nun wieder einmal ein Beitrag über meine Fortschritte mit Farah. Vor lauter Khan ist sie ein wenig untergegangen, und ich habe natürlich nicht nichts mehr mit ihr erlebt. Im Gegenteil 🙂
Die Ausritte mit Stallkamerädli sind zu einer vergnüglichen und wunderbaren Selbstverständlichkeit geworden. Farah und ich bewegen uns im Wald als erfahrenes Team und kennen uns mittlerweile gut. Wir haben, insbesondere mit Hanina und ihrer Besitzerin Eva, immer ausgedehntere Touren unternommen und den Wald auf vielerlei Wegen kennengelernt.
Was mir bis heute gefehlt hat, und wovon ich ja schon immer geträumt habe, ist ein Ausritt ganz allein. Ich habe es immer wieder vor mich her geschoben, der Schritt schien mir etwas gross zu sein – ich weiss eigentlich auch nicht so genau, warum das bisher so gewesen ist.
Heute jedenfalls reservierte ich zuerst den Platz auf dem Hof. Das Wetter war eigentlich nicht so schlecht. Kein Schnee, kein Eis, kein Regen, nicht zu kalt, ein „gäbiger“ Tag. Der Platz war nur zur Hälfte buch- und nutzbar. Was wollte ich da wieder meine Volten drehen und Trabübungen machen? Was hielt mich ab, ganz allein einen Ausflug in den Wald zu machen? NICHTS.
Ich tat es. Es war wundervoll. Ruhig. Gelassen. Eine aufmerksame Farah. Zeitweise sang ich. Die meiste Zeit schwieg ich. Eine ganze Stunde lang, mit Trab. Kein Moment der Aufregung. Alles gut.
Zu Wiederholen 🙂 🙂