Abschied und Neuanfang

nun ist es soweit: Khan ist 7 Monate alt und beginnt, sich für die Stuten zu interessieren, mit denen er auf der Weide steht…Das Risiko einer ungewollten Deckung wollen wir vermeiden. Also muss Khan seine Mama und seine bisherige Herde-in der er sich, nota bene, gegenüber gewissen Pferden zum Rüpel entwickelt habe,-verlassen und zu den Hengsten gezügelt werden.Ein etwas älteres Hengstfohlen aus Frankreich, Jafar, wird mit einem Transporter auf unseren Hof gebracht. Das Ziel: beide zusammen an den neuen Ort führen, wo sie dann zusammen aufwachsen werden. Khan macht uns aber einen Strich durch die Rechnung, denn in den Transporter will er nicht einsteigen. Die Rampe erschreckt ihn. So muss eine andere Verladeart zum Zug kommen. Serenata geht zuerst in Danielas Hanger und Khan folgt ihr einigermassen problemlos.
Im Hanger bleibe ich bei den Beiden. Khan muss lernen, in der Kurve nicht umzufallen. Ab und zu geht er vorwärts und zurück. Ich halte ihn am Führstrick. Derweil ist Serenata fest angebunden. Bei der Hengstweide werden die Neuankömmlinge mit lautem Wiehern begrüsst. Serenata wiehert zurück. Wie merkt sie bloss, dass hier lauter Hengste stehen ?? Nun, das Ausladen geht wie folgt: Serenata muss kurz angebunden werden damit Khan an ihr vorbei vorne aussteigen kann. Er zögert einen Moment, die Rampe ist definitiv nicht sein Ding, dann macht er einen mächtigen Satz über die Rampe hinweg ins Gras! Serenata im Hanger drängt ihm nach. Zum Glück habe ich sie fest angebunden und kann sie zurückhalten. Nicht auszudenken, was sie draussen angerichtet hätte! Sofort muss sie im Hanger zurück in ihren Stall, damit die allgemeine Aufregung nicht eskaliert. Die beiden Hengstfohlen kommen als erstes auf den Platz vor dem Hengststall, wo sie einen ersten Kontakt herstellen können. n der Mitte steht ein Plastikhäuschen mit Heu. Die Beiden beginnen einen Ringelreihen um das Häuschen. Jafar, etwas älter und grösser als Khan, will zu Khan. Dieser misstraut ihm und flüchtet. Jafar, nicht dumm, kehrt um und Khan sieht in plötzlich vor sich. So geht es eine Weile, es kehrt keine Ruhe ein. Daniela fürchtet eine ruhelose Nacht für Khan .Sie holt weitere Absperrgitter, Diese werden so montiert, dass die beiden Fohlen hinter dem Hengststall je eine Box erhalten. Sobald die Fohlen in ihren Boxen sind, geht die Party los. Jafar ist offenbar andere Pferde nicht gewohnt. Am lebendigsten wird es aber, als die 4 grossen Hengste, Cupidon, Imran, Idir und Jazid vorne in den Stall geführt werden. Jafar pöbelt richtig los. am Gitter wird gefightet, Imran lässt sich provozieren, die Beiden schenken sich nichts. Khan dagegen ist lammfromm, anständig begrüsst er Idir. Dieser ist natürlich auch sehr fein mit ihm. Von Imran hält er sich fern. Cupidon bringt schliesslich Jafar zur Ruhe.Sein Bemühen, Khan zu begrüssen, bleibt erfolglos. Khan hält sich vorsichtig zurück.

Am nächsten Morgen sind die 4 Grossen schon auf der Weide als Jafar und Khan auf ihre Weide geführt werden. Diese ist durch ein anderes Weidestück von derjenigen der 4 Grossen abgetrennt. Wir führen die Kleinen zuerst am Strick um die Weide und hüten dsnn dier Zäune, da wir von Jafar gehört haben, dass er Zäune umlegt! Dann lassen wir erst die Kleinen los. Freudig erkunden sie den Platz, alles geht gut. Einzig als die 4Big einen Spurt am Zaun anreissen, kommt kurz Spannung auf. Jafar und Khan reagieren ebenfalls mit einem Spurt. Doch die 4Big machen es gut, stehen und schauen nur interessiert von ferne zu. Jafar und Khan nähern sich vorsichtig einander an. Gut, dass jetzt Platz genug da ist, um sich zurückzuziehen. Bald ist auch Khan mutig genug, um sich Jafar anzunähern. Die Beiden beschnuppern sich und bleiben ruhig. Ouf, ich bin erleichtert, dass sich Khan offenbar gut neu orientiert, auch wenn Mama nicht mehr da ist….

Hinterlasse einen Kommentar