Ausgang

Es ist eine Weile her, dass ich mich hier bemerkbar gemacht habe! Es ging in letzter Zeit vor allem (nur noch, eigentlich) um Khan.

Er ist in den sieben Monaten wirklich gross geworden! Ich staune, wie schnell Pferde wachsen können, und er ist natürlich überaus schön dazu. Da er unter den Augen seines Vaters Rifaï angefangen hat, die Stuten zu behelligen, wechselt er in die Hengstgruppe. Bevor dies jedoch geschieht, wollen Georg und ich ihn noch in die weite Welt hinaus führen – das heisst, in den Wald oberhalb des Stalls. Hilfe leistet uns dazu Martine, die Reitbeteiligung von Farah, die als zusätzliche Begleitung mit ihrer Ruhe und ihren guten Nerven Sicherheit vermitteln kann.

Kaum mit Farah, Serenata und Khan aus dem Stall, begegnet uns ein grosser Lastwagen, der zum Glück viel Verständnis zeigt und brav wartet – gut, er kann auch fast nicht anders, da Khan auf der Strasse anfängt zu tanzen. Georg hat schon etwas mehr Anstrengung als Martine mit Farah und ich mit Serenata, die, wie mir scheint, immer wieder anhält, um die Umgebung zu prüfen. Wir sind auch schon eine ganze Weile nicht miteinander unterwegs gewesen.

Im Wald oben darf Khan dann frei laufen. Er bleibt schon nahe und hat uns im Blick, bleibt aber immer wieder schnuppernd stehen und dreht sich in alle Richtungen. Er macht das richtig gut.

An die Waldspielgruppe haben wir nicht gedacht. Auf dem Weg kommen uns eine Schar Kinder mit Betreuerinnen entgegen. Georg fängt Khan wieder ein, was diesem natürlich gar nicht passt. Er bringt das mit ein paar wilden Sprüngen ausdrücklich zur Geltung 🙂

Auf dem Heimweg passieren wir die wartenden Eltern mit hüpfenden aufgeregten Geschwisterkindern, und die passieren wir problemlos. Alles ging gut, Khan hat zum zweiten Mal, nach dem Ausflug auf die Herbstweide, ein Stücklein Welt ausserhalb des Stalles gesehen.

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