Trainings

Khan ist ein fröhliches und aufmerksames Hengstfohlen, er wächst schnell und entwickelt sich prächtig! Ich besuche Mutter und Sohn jeden Tag (mit Ausnahmen, wenn es gar nicht möglich ist). Die Bindung zwischen Khan und mir ist bereits eng. Die anfängliche Scheue hat er ganz abgelegt: beim tägli hen Begrūssingsritual – zuerst Serenata, dann Khan – kann er kaum warten, bis er an der Reihe ist und stubst mich auch mal sanft mit der Nase an. Er akzeptiert aber meine Zurückweisung und wartet daraufhin geduldig…

Nach der Angewöhnung an die andern beiden Fohlen mit ihren Müttern sind wir auch im Begriff, Serenatas Fitness aufzubauen. Longieren ist das Rezept. Der kleine Mann macht seine Sache gut; schnell hat er gelernt, nicht zwischen Mutter und mir durchzurennen. Meine Gerte hat schnell reagiert, wenn er den falschen Weg angepeilt hat. Nach 2x versuchen hat Khan begriffen und fröhliche Runden um seine Mutter gedreht. Die Mutter war aber wichtig und immer in seinem Fokus. Mittlerweile sind wir viel weiter, denn Khan kann seelenruhig den Platz inspizieren oder mit einem Plastikkegel spielen, während Serenata mit mir trainiert. Von Zeit zu Zeit jedoch braucht er seine Mama zum trinken. Serenata ist darūber ganz glūcklich, denn ihre Kondition hat deutlich nachgelassen. Wir haben zurzeit auch Führuebungen gemacht. Susanne mit Serenata voran, der Kleine hinter der Mama. Auch da machen wir schnelle Fortschritte. Für einen gemeinsamen Spaziergang in den Wald ist es allerdings noch zu früh! Daneben arbeite ich an den Basisübungen: Halfter anziehen, Hufe geben, striegeln. Khan macht prima mit und macht mir Freude. Zur Belohnung für gutes Mitmachen wird er ausgiebig am Hals und am Mähnenansatz gekrault, was er mit wohligem Strecken des Halses und Flehnen quittiert 🙂 Aber er ist auch ein Schlingel: wenn ich mich zu sehr mit Serenata beschäftige, beim Striegeln, hat er mehrmals versucht, sich zwischen sie und mich zu drängen, einmal hat er auch mit den Hinterhufen nach mir geschlagen. Zum Glūck bin ich darauf vorbereitet gewesen und der Lausbub hat meinen robusten Schuh an seiner Flanke zu spüren bekommen. Sicher wird er nochmals sein „Glück“ versuchen; ich bin auf der Hut und werde notfalls nochmals Leitpferd spielen:). Er lernt ja schnell, das sollte dann genügen.

Letzten Freitag habe ich zum ersten Mal Serenata gesattelt und kurz geritten. Khan war nur kurz etwas verunsichert. Bald folgte er uns nach und konnte dien neue Situation einordnen. Besonders hat mich die Ruhe und Abgeklärtheit von Serenata gefreut. Sie ist nicht nur ein tolles Pferd, sondern auch eine Supermama!

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