7 Monate, das Bäuchlein wächst, wir sind aber noch feurig

Heute Sonntag war ich mit Serenata ausreiten. Susanne und Sämi, unser Bergamasker, waren zu Fuss/per Pfoten dabei. Das Erlebnis, das ich diese Woche mit Farah und Serenata im Wald gehabt habe, hatte Fragen aufgeworfen. Ist Serenata zu wenig gefordert? Bei Eis und gefrorenem Platz bzw Waldwegen habe ich sie länger nicht mehr geritten. Zu gefährlich für das Fohlen im Bauch. Wir waren erstmals wieder zu Pferd unterwegs. Es war kalt, der Wind pfiff. Bei solchen Verhältnissen sind die Pferde meist „läbig“! Und das war Serenata – und nicht zu knapp. Nach dem Einreiten brauchte ich meine ganze Energie, um meine Spanierin im Zaum halten zu können. Wir gingen nur Schritt. Das war klar zu wenig! Nun, heute erlebte ich ein anderes Pferd. Ruhig, aufmerksam, leicht zu führen. Ich konnte dank gutem Boden traben, der Trab kontrolliert, auch wenn das Antraben 1, 2 Mal etwas hektisch aussah. Sofort liess sich Serenata zum gewohnten, ruhigen Trab bringen. Auf den Galopp habe ich heute verzichtet – das Ziel wurde erreicht. Ein herrliches Gefühl, sich wieder gefunden zu haben.

Nun sind es 7 Monate seit dem Decken mit Rifai. Serenata hat ein stattliches Bäuchlein, das sieht man nicht nur, man spürt es auch beim Anziehen der Decke. Mit Ach und Krach kann ich die Decke noch schliessen. Bald brauchen wir eine XXXL Decke, wenn das so weitergeht… Serenata lässt sich bis jetzt nichts anmerken. Sie freut sich, mich zu sehen, macht gut mit und fühlt sich auch in der Herde wohl. Nachts darf sie ab und zu in der einen Einzelbox schlafen. Das wird in 4 Monaten ihre Wurfbox sein. Daniela will sie schon gewöhnen, das nimmt Stress von ihr, wenn die Geburt naht. Ich bin wieder einmal dankbar für die gute Sorge und Planung hier im Arij el Fouad!

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