Inzwischen sind Georg und ich sozusagen am Ende unserer Träume angelangt. Wir sind nun bereits einige Male ausgeritten mit Serenata und Farah und Sämi ist hinterher getrottet. Darin liegt allerdings auch ein kleines Problem: Sämi ist ein Herdenhund, er folgt seiner Herde immer nach. Dabei gelangt er oft in den toten Winkel, und wenn ich hinter Serenata reite und Sämi hinter Farah läuft, kann sie ihn nicht sehen. Sie hat angefangen, sich so zu beugen, dass sie Sämi im Auge behalten kann. Er ist für sie dann wieder das Raubtier, das sich von hinten anschleicht. Und dies, obwohl sie ihn mittlerweile ja bestens kennt. Dieses Beugen wiederum stört mich beim Reiten. Daran müssen wir noch arbeiten.
Ich habe mir das immer so einfach vorgestellt, wenn ich ReiterInnen mit ihren Hunden beim Ausreiten gesehen habe. Manche Hunde laufen natürlich vorweg, dann ist es tatsächlich einfacher. Ich sehe immer mehr, wie viel es braucht, damit man ein eingespieltes Gespann ist und vor allem viel Spass haben kann!
Sonst aber ist Farah jetzt immer mehr sehr gut reitbar. Sie drängt nicht, sie bockt nicht, sie ist nicht guckig und ich fühle sie immer besser. Wir wachsen zusammen und kennen uns nun schon ziemlich gut. Wenn ich sie hole und im Auslauf rufe, schaut sie herum. Sie kommt, zwar eher zögerlich, aber sie kommt 🙂 Ich habe angefangen, ihr zur Begrüssung nach dem Aufhalftern ein Goodeli zu geben und zum Abschied, nach dem Abnehmen des Halfters, wieder eines. Sie weiss das jetzt und wartet brav.
Schön ist auch ein Spaziergang im Wald. Im Dezember war es eine Zeitlang richtig kalt und wunderschön verschneit. Ich habe es sehr genossen, neben Farah durch den Schnee zu streifen und eine andere Pferdebesitzerin hat mich mit ihrer Stute begleitet. Danke für das schöne Foto, Eva!