Reiten :)

Nach mehr als einem halben Jahr sitze ich wieder auf Farah. Sie hat in der Zwischenzeit mit den Reitbeteiligungen – zuerst Jana, nach deren Unfall Muriel – sehr gut gearbeitet. Ich kann ganz fein steuern, und es fühlt sich wunderbar an.

Ich bin angesprochen worden darauf, ob es denn für mich kein Problem darstelle, wieder auf das Pferd aufzusteigen, das mir davonrennen wollte, und von dem ich noch kurz vor dem Abhauen „fliegend“ abgestiegen bin. Ein Sturz ist natürlich kein schönes Erlebnis, und die Bilder davon sind in meinem Kopf, ich kann sie nicht beiseiteschieben. Jedoch habe ich auch die Erfahrung machen dürfen, dass nicht jeder Sturz gleich einer Katastrophe gleichkommt, und das hat mir auch Angst genommen.

Es war nicht der Fehler von Farah, sondern meiner. Ich konnte ihr nicht die nötige Sicherheit geben. Und sie hat in der Zwischenzeit gelernt, gemütlich zu traben und – noch wichtiger – wenn sie Unsicherheit spürt, nicht wegzurennen, sondern zu verlangsamen, bzw anzuhalten. Das wiederum ist gut für mich, denn ich bin ja zunächst auf dem Pferd nicht völlig entspannt gewesen 🙂

Wir beginnen nun wieder, uns gegenseitig zu finden. Ich habe als erstes unter dem Kommando meiner Reitlehrerin viele kleine Volten geritten und Schlangenlinien im Schritt. Natürlich machte mich das schon wieder etwas übermütig, und ich versuchte auch den Trab. Eigentlich kenne ich Farah und ihren Schritt noch gar nicht so gut, weil wir wenige Übungseinheiten miteinander gearbeitet haben. Nun geht es jedenfalls vorwärts. Ganz energiegeladen habe ich sie versorgt und mich für den Rest des Tages grossartig gefühlt!

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