Gelassenheitsübungen

Heute hat Daniela etwas Besonderes vor: Jana mit Farah und ich mit Serenata sollen einen Parcours absolvieren, auf dem es um Genauigkeit, aber auch um das Vertrauen unserer Pferde geht. Verschiedene Übungen sind auf dem Platz vorbereitet: Ein Holzpalett, ein Brett mit Kunstrasen, ein Pneu von einem Mofa, ein Cavaletto, ein L aus Kunststoff, eine Rassel aus Metall, 2 Pfosten, auf dem einen ein kleiner Pylon, auf dem zweiten ein Stab mit Flatterbändern und schliesslich noch 2 Schaumstoffkissen. Serenata ist aufmerksam und willig; doch das meiste ist neu für sie. Ich habe die Übungen unterschätzt, weil Serenata beim „Einlaufen“ am Führstrick nahezu problemlos schnüffelt und die Hindernisse quert.

Die Herausforderung mit mir auf dem Rücken ist VIEL grösser. Da wird ausgiebig nachgedacht und immer wieder das Ausweichen versucht. Mut, Geduld und Beharrlichkeit, auch immer wieder Hinunterfahren und Beruhigen – so können die meisten Aufgaben gelöst werden. Ganz kritisch wird es, als ich das Flatterband vom Pfosten nehme und in der Hand halte! Serenata tanzt wie wild im Kreis herum und lässt sich nicht beruhigen. Daniela ruft mir zu, ich solle das Band fallenlassen. Erst jetzt wird mein Pferdchen wieder ruhig und ich kann andere Übungen machen. Heute wird Serenata im Kopf übermässig gefordert, das ist mir klar. Sie wird Zeit zum Nachdenken brauchen. Aber wir bleiben dran.

Es hat extrem Spass gemacht, so zu üben und unser immer besseres Zusammenspiel zu spüren. 🙂 Farah übrigens ist ein sehr cooles Pferd: man hat den Eindruck, nichts könne sie aus der Fassung bringen! Sie löst ihre Aufgaben mit Bravour. Ich bin froh für Susanne, das wird ihr sehr zugute kommen.

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