Besserung

Es macht mir grosse Freude, dass ich mittlerweile wieder näher an mein Pferd heran kann. Letzten Freitag haben wir das freie Arbeiten geübt, Farah sollte in jeder Ecke des Platzes eine möglichst kleine Volte machen und von Ecke zu Ecke gehen. Ich merke schon, wenn ich keine Longe habe und entsprechend nicht zupfen und ziehen kann, wie sich die Aufgabe schwieriger gestaltet 🙂 Aber sie hat gut zugehört und ziemlich schnell gemerkt, worum es mir geht. Sie ist sehr charmant, wie sie mich ansieht, als wollte sie sagen „aha, das meinst du“, dann macht und dazu schleckt.

Montag waren wir dann auf einem Spaziergang im Wald. Es ist momentan richtig Winter, Farah ist durchnässt und der Schnee klebt ihr in der Mähne, so dass sie sich immer wieder schüttelte und mich mit einschneite. Farah war einen Moment kurz „lustig“, wie wir es nennen. Sie schlägt den Kopf zur Seite und signalisiert mir, „so, was läuft, lass uns loslegen!“. Es kann ihr dann nicht schnell genug gehen. Aber es gelang mir gut, sie zu kontrollieren und ruhig zu bringen, so dass der Spaziergang sehr gemächlich und sicher war für mich. Mit der rechten Hand kann ich sie ja gut halten, in der linken habe ich die kurze Peitsche und den Rest des Führstricks. Den hätte ich im Notfall auch einfach loslassen können. Aber das war vollkommen unnötig.

Farah blieb sogar ruhig, als es hinter uns mit Serenata richtig lebendig wurde. Es schien mir aus den Augenwinkeln gesehen das eine oder andere Mal, als wollte Serenata sich befreien und lospreschen. Sie hat eindeutig zu viel Kraft und Energie im Moment. Georg war nach dem Spaziergang handfest müde vom sich Durchsetzen und Disziplinieren seiner Serenata.

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