Alles klar

Die Untersuchung der Tierärztin hat nun stattgefunden. Damit sind wir freudige Eigentümer von Farah – nicht mehr Fynda. Da Fynda unseren Recherchen gemäss nichts bedeutet und kein arabisches Wort ist, habe ich beschlossen, ihr einen arabischen Namen zu geben. Farah bedeutet Freude. Meine Freude ist sehr sehr gross, und es scheint, dass wir einen ganz guten Draht miteinander haben, Farah und ich. Jedenfalls freut sie sich schon, wenn ich zu ihr auf den Platz gehe und sie einlade, mit mir etwas zu machen 🙂

Die Tierärztin hat ihr Herz abgehört, ihre Zähne und Augen geprüft, ihre Reflexe getestet, ihre Gelenke abgegriffen und hat sie vorschreiten und -traben lassen. Ailen, die Angestellte auf dem Hof, hat Farah geführt, und so konnte ich alles mit anschauen und ging kein Risiko ein. Farah nahm nämlich nicht alles ganz so locker, z.B. an Hals und Kopf anfassen lässt sie sich nicht von jedem/jeder und allein auf den Hofplatz stellen findet sie noch nicht geheuer.

Sicher müssen demnächst ihre Zähne geschliffen werden und die Chiro muss am Iliosakralgelenk ihre Hände anlegen, aber im allgemeinen ist Farahs Zustand gut. Es ging ihr offenbar auch in Marokko nicht schlecht, sie musste keinen Wagen ziehen, sondern Rennen laufen 🙂 Hui, was für mich! Das heisst halt, dass sie die Reiterbefehle english style nicht kennt, weil sie zum Startplatz geführt wurde und auf Kommando ging’s einfach mit den andern los. Jetzt muss sie lernen, aufzupassen, was ich ihr befehle, am Boden und als Reiterin. Schön, dass ich jetzt ein Pferd ausbilden darf, ich freue mich sehr!

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