An unserem Feigenbaum im Garten reifen dieses Jahr unglaublich und fantastisch viele Früchte. Mein Mann und ich lieben es, Feigen direkt ab Baum zu essen – aber da freut sich noch jemand 🙂
In Spanien hat Serenata um Feigen gebettelt. Ein Baum stand direkt beim Anbindeplatz, und wenn wir reiten gingen und wieder zurückkamen, holten wir alle die reifen Früchte vom Baum. Auch die Pferde durften davon haben, so reich war der Baum beschenkt. Als ich die vielen Früchte hier reifen sah, freute ich mich schon wie ein Kind auf die Reaktion von Serenata. Ob sie sich erinnerte?
Manchmal wäre es schön, sie erzählen zu hören! Wir haben ihr Feigen gebracht und sie frass sie wieder voller Begeisterung und mit der Frage in den schönen Augen, ob es vielleicht noch mehr davon gäbe. Schön, das zu sehen.
Badia, die Berberstute, mit der ich angefangen habe zu trainieren, fand das übrigens wenig attraktiv. Sie nahm die Feige ins Maul wie eine heisse Kartoffel, schlug etwas den Kopf auf und ab, als wollte sie fragen, was ist das denn Komisches, und liess die Frucht schliesslich fallen. Dann roch sie noch ein wenig daran und nahm mit den Lippen das seltsame rote Etwas wahr. Schliesslich befand sie es als nicht essbar.