Nachdem Serenatas Einschuss zurückgegangen ist und ihr Gelenk wieder normalen Umfang angenommen hat, beginnen wir wieder mit der Arbeit mit ihr. Wir erkunden neue Wege, die wir zuerst zu Fuss mit ihr kennen lernen und die wir dann später reiten werden. Um auf diesen wunderbaren Weg zu gelangen, sind wir zuerst ca. 20 Minuten auf der Strasse unterwegs. Das kann auch nicht schaden, fahren doch Velos und Motorräder und Traktoren und mehr und minder rücksichtsvolle Autofahrer an uns vorbei und Serenata kann sich in Gleichmut üben. Sie macht das sehr gut, wirklich, einfach, wenn wir einem Auto ausweichen, kann sie grad schnell ins Gras beissen, wenn wir sie ganz an den Wegrand leiten 🙂
Wir haben im Stall einen Kurs in freier Arbeit mitgemacht, das war spannend und führte uns wieder zurück zu den Anfängen der Arbeit mit Serenata. Zuerst wurden uns Führübungen aufgetragen, anschliessend schickten wir die Pferde weg und luden sie dann ein, sich uns anzuschliessen. Serenata muss sich das immer lange und ausgiebig überlegen, sie lässt sich stark vom Umfeld ablenken und es reicht ihr, wenn ihr Mensch mit ihr auf dem Platz steht. Da sind andere Pferde beflissener, den Anschluss zu ihrem Menschen nicht zu verlieren. Wir kennen sie ja mittlerweile ein bisschen, unsere Stute. Sie hat einen starken Kopf und wir sehen zu, dass die Diskussionen mit ihr nicht überhand nehmen!