Pferdeglück

Heute habe ich mich getraut, während des Reitens im Wald ein Foto zu schiessen. Wir sind dazu natürlich stillgestanden, und mein Mann wäre an meiner Seite gewesen, hätte ich das iphone fallengelassen 🙂 Wobei ich mich beim Aufsteigen im Wald auch schon verbessert habe, Serenata mittlerweile schön still steht und mir eine Erhebung von wenigen Zentimetern bereits reicht.

Ich genoss diesen Ritt ganz ausgesprochen, der Wald gehörte uns allein, nicht einmal ein Reh oder Eichhörnchen waren anzutreffen. Nur vier Reiterinnen in einer Gruppe, denen sich Serenata natürlich gern wieder angeschlossen hätte. Wir haben Traben geübt und Wenden. Wenden war bis anhin mit viel Widerstand verbunden, vor allem wenn es heimzu ging – und das weiss Serenata ja genau. Aber es klappte dieses Mal fast ganz problemlos, vier Mal konnte ich wenden und auf dem Weg wieder zurück reiten, was meinem Mann zu Gute kam, der das Tempo nicht immer mithalten konnte (4 Pferdebeine traben schneller als zwei Menschenbeine gehen).

Einmal mehr ging mir durch den Sinn, wie privilegiert ich bin. An einem gewöhnlichen Tag reite ich durch den Wald in den grossartig spriessenden Frühling hinein. Serenata ist ein fantastisch cooles Pferd geworden. Kein einziges Mal hat sie sich durch etwas erschrecken lassen. Wenn das kein Pferdeglück oder Menschenglück ist!

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