Heute haben wir wieder einmal ein update mit der Stallbesitzerin in Sachen Longieren genossen. Serenata ist wieder etwas steifer im Rücken und tritt zu wenig unter. Sie schont sich, und sie hat bestimmt Schmerzen beim Biegen und Untertreten. Ob wir uns – bei aller Mühe, die wir uns gegeben haben – doch zu wenig geachtet haben, dass wir die Übungen richtig, getaktet und mit schöner Biegung durchgeführt haben?
Wir führen der Stallbesitzerin und Trainerin unsere Übungen vor. Sie sind nicht perfekt, aber wir wissen jetzt, worauf wir schauen müssen und haben – zusätzlich zum um die Kegel herum Longieren – noch eine Übung mitbekommen: Zügig gehen, still stehen, zurück gehen, dann sofort wieder zügig losgehen. So muss Serenata mit den Hinterbeinen untertreten und aus dieser Position anlaufen. Das erfordert den gekonnten Einsatz der langen Gerte. Serenata muss gehorchen, aber der Einsatz der Gerte muss fein und gezielt erfolgen.
Ich habe noch ein anderes Problem: Es gelingt mir nicht, Serenata in 8en um die Kegel zu bewegen. Ich bin beim Wenden von Serenata in der Mitte der zwei Kegel zu wenig geschickt, die lange Gerte verheddert sich in der Longe beim Tauschen der Hände, ich sollte zielsicher rückwärts gehen, damit sie mir folgt, aber bis ich so weit bin, dass alles wieder gebüschelt ist, steht Serenata längstens still und weiss nicht weiter. Und ich auch nicht wirklich.
Nun spielt die Stallbesitzerin Serenata und nimmt das Ende der Longe zu sich. Ich soll sie nun um die Kegel herum leiten. Serenata ist derweil völlig verwirrt – nanu, plötzlich ist Daniela das Pferd und ich gucke zu? 🙂 Sie tritt näher, um das besser zu beobachten 🙂