Wie schön

Wenn ich denke, wie lange ich davon geträumt habe, mit meinem eigenen Pferd durch den Wald zu reiten, an einem sonnigen Tag, auf Wegen, die fast menschenleer sind – und dass dieser Traum jetzt Wirklichkeit ist, dann kann ich es manchmal immer noch kaum glauben. Und Serenata ist so ein wunderbares Pferd noch dazu 🙂

Ich hatte heute riesige Freude, die noch lange nachhallte, als wir wieder zu Hause waren. Dabei verlief nicht alles „mustergültig“: Mehr als einmal schreckte Serenata kurz wegen eines mir nicht sichtbaren Monsters, vielleicht auch wegen eines Geruchs, traute sich nicht durch die Pfützen und legte anfangs vom Stall weg den Schongang ein. Auch die Begegnung mit zwei Reiterinnen, die uns von hinten aufholten, war nicht ganz einfach. Am liebsten hätte sich Serenata hinter denen angehängt und es brauchte meine Konzentration und Überzeugungskraft, um sie davon abzuhalten. Die zwei Reiterinnen setzten ihren Weg noch einen Moment im Schritt fort aus Rücksicht auf mich, aber Serenata zeigte ihr spanisches Blut, krümmte den Hals und warf den Kopf hin und her – wow, in der steckt doch Temperament! Ich musste gar nichts mehr tun, so flott war mit einem Mal ihr Schritt.

Aber es lief mir gut, ich konnte gut traben und wieder in Schritt übergehen, anhalten und zwei Mal sogar wenden und auf meinen Mann zu reiten. Jetzt ist dann wirklich mal ein längerer Ausritt mit einem weiteren Pferd angesagt, damit mein Mann nicht so angestrengt nebenher gehen muss 🙂

2 Kommentare zu „Wie schön

  1. Oh – wie schön – endlich.
    Eine unglaubliche und fast unendliche Geschichte. Förmlich spüre ich Dein Herz mittraben, vor lauter Freude.
    Ich freue mich mit Dir. Sehr.

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