Letzte Woche sind wir in einer Gruppe von drei Reiterinnen und mit der Stallbesitzerin losgezogen. Den Weg bis zum Wald haben wir zu Fuss zurück gelegt, danach bin ich im Wald aufgestiegen. Zügel in die Hand und los 🙂
Ehrlich – ein kleines bisschen aufgeregt war ich am Anfang schon, aber ich weiss ja, Serenata wird nicht frech überholen, sondern schön hinter den anderen bleiben, und so konnte ich die Zügel locker lassen und sie einfach lostrotten lassen. Die beiden anderen waren sehr gemächlich unterwegs und ich spürte, dass Serenata schon mehr Schritt geboten hätte, hätte sie dürfen – und ich hätte es auch schön gefunden!
Auf dem steinigeren Weg tritt sie manchmal noch etwas unsicher auf, bis zur Ankunft in Matzenried war sie ja beschlagen. Wegen der Gruppenhaltung verzichten wir auf das Beschlagen, auch vorne, und wir versuchen, ob es ohne Schuhe geht und beobachten, wie sich die Hufe weiter entwickeln.
Ich konnte mich gut entspannen, und ich spürte, wie auch Serenata ganz locker und vertrauensvoll ging. Den Weg kennt sie ja nun bereits, und die Fussgängerinnen mit Stöcken, die uns begegneten, beachtete sie nicht einmal, auch das Paar mit Hund kreuzten wir völlig problemlos. Ich habe eine riesige Freude an Serenata. Der fantastisch milde und sonnige Herbsttag hat noch das Seine zu diesem schönen Erlebnis beigetragen.